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Training wie in der Sauna

Kindertrainingslager 12. – 14. August 2015

Auch in diesem Jahr gab es für die jungen jumpNachwuchssportler, nach der Sommerpause, wieder ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Drei Tage durften die jungen Adler, bei Temperaturen zum Teil weit über 30 Grad, durch den schönen Thüringer Wald treten.

Der erste Tag startete 13.00Uhr im Verkehrserziehungszentrum in Arnstadt. Nach einer kurzen Besprechung ging es über die Alteburg auf die Reinsberge. trinkenZwischen durch wurden Streckenabschnitte gezeitet, oder besonders Technische Passagen mehrfach absolviert. Das Radfahren stand an diesem Tag an erster Stelle. Nach zwei platten Reifen und nachdem alle Trinkflaschen Restlos ausgetrunken waren, sind die Sportler und Trainer wieder zu Hause angekommen.

Am nächsten Tag standen wieder die Reinsberge auf dem Programm. Die Motivation für diesen Tag war das Ziel. Die Temperaturen waren noch etwas höher geklettert, aber als der Veronikaberg erreicht war, ging es bis zum Stausee Heyda fast nur noch bergab. Hier wartete endlich Abkühlung. Der Heimweg fiel so angenehm runtergekühlt dann weniger schwer.

Am letzten Tag war das Fahrrad am Treffpunkt eher ein Alibi. Da die Temperaturen wieder Rekordmarken jenseits der 30 Grad erreichen sollten, war die letzte Trainingseinheit im Schwimmbad in Plaue geplant. Das war eine willkommene Abwechslung und die jungen Adler bemühten badespaßsich, auch in der etwas fremden Sportart, eine gute Figur zu machen. Verschiedene Schwimmtechniken und Tauchen standen auf dem Programm. Nach gut zwei Stunden gab es eine kleine Mittagspause, aber schon nach ein paar Riegeln, Lachgummis und reichlich Wasser, suchten alle wieder die Nähe zum Wasser. Gegen 18:00 Uhr beendete dann ein aufziehendes Gewitter die Veranstaltung für diesen Tag. Gerade rechtzeitig sind alle im Trockenen zuhause angekommen und das wahrscheinlich wärmste Trainingslager seit vielen Jahren war schon wieder zu Ende. Nach drei Tagen mit viel Spaß und reichlich Bewegung, sind die Nachwuchssportler jetzt bekräftigt und blicken dem nächsten Rennen Ende August entgegen.

Mad East vs. bewegungsWELTEN mountainbiking Arnstadt

bewegungsWelten2014_CrossCountry-17442 Veranstaltungen die so Vieles gemeinsam haben, sich aber auch bei mindestens genauso vielen Dingen unterscheiden.
Die Mad East Challenge ist einer der ostdeutschen MTB-Klassiker. Eine Mehrtagesveranstaltung, die sich immer weiterentwickelt. So auch in diesem Jahr, mit der neu in Leben gerufenen 2-tägigen Enduro-Challenge. Die Strecken führen die Teilnehmer auf anspruchsvollen Wegen und Pfaden bis ans Limit. MadEast bedeutet Grenzerfahrung, urbanes Mountainbiken und Storys für die Analen der Familienstammbücher.
Auf der anderen Seite die bewegungsWELTEN mountainbiking in Arnstadt. 3 Tage mit 3 unterschiedlichen Disziplinen (Bergzeitfahren, Cross-Country & Bike-Marathon). Streckenführung und Eventbereich in Mitten einer historischen Altstadt, Trails mit Flow-Garantie, Thüringischer Erlebnischarakter inkl. Bratwurst, Klößen und Natur pur. Getreu dem Motto: „Aus den Wäldern in die Stadt. Von Mountainbiker – für Mountainbiker!“
Die große Gemeinsamkeit ist das Herzblut mit denen die beiden Orga-Teams ihren Sport leben. Diese Leidenschaft ist in der Gestaltung und Umsetzung der beiden Events zu spüren.
Wir haben uns mit Steffen Langer unterhalten. Steffen ist seit drei Jahren festes Mitglied im Orga-Team der Mad East. Er stand bereits bei vielen Rennen im Startblock und hat im vergangenen Jahr, zum ersten Mal, die bewegungsWELTEN in Arnstadt an allen 3 Tagen live miterlebt. Ergänzend zu diesem Interview empfiehlt sich auch ein Blick in seinen Blog http://steffenlanger.blogspot.de/. Hier beschreibt er u.a. auch seine Erlebnisse in Arnstadt.
RSV: Hallo Steffen, Danke dass du dir die Zeit genommen hast, uns Rede und Antwort zu stehen! Lass uns über Arnstadt und Mountainbiken sprechen. Was fallen Dir da spontan für 3 Begriffe ein?
Antwort: Schmerzen, Flow & coole Location
RSV: Eine interessante Mischung! Lass uns zuerst über Letzteres reden. Zu meist finden die MTB-Rennen ja irgendwo auf einem Sportplatz und dem angrenzenden Wald statt. Was macht die Location in Arnstadt so besonders „cool“?
Antwort: Schön ist, dass der Start- / Zielbereich an allen 3 Tagen sehr zentral im historischen Stadtkern von Arnstadt ist und auch die Rennen, bis auf den Marathon am Sonntag im Stadtgebiet stattfinden. Das ist super für die Zuschauer und auch die Biker erfahren mal einen anderen Streckencharakter, als sie es von anderen Rennen gewohnt sind.
RSV: Klingt nach vielen Gegensätzen… Stadt & Natur, Schmerzen & Flow (Glücksgefühle). Macht das den Reiz bzw. den Flair dieses Rennwochenendes aus?
Antwort: Auf jeden Fall, der Bergsprint und das XC-Rennen tun richtig weh, der Marathon am Sonntag hingegen bleibt durch die flowigen Trail’s, über die man schweben konnte, in Erinnerung. Als Gegenpol zum Renngeschehen bietet sich die Möglichkeit Nachmittags gemütlich im Cafe‘ zu sitzen und am Abend schick essen zu gehen.
RSV: Mit welchen Erwartungen hast du dich das letzte Jahr auf den Weg nach Arnstadt gemacht? Da du viel in der Szene unterwegs bist, gab es doch bestimmt vorab schon ein paar Stimmen / Meinungen oder Gespräche mit Gleichgesinnten bezüglich den bewegungsWELTEN.
Antwort: Ehrlich gesagt hatte ich die Veranstaltung schon länger auf dem Rennplan stehen, aber irgendwie hat’s die Jahre zuvor immer nicht geklappt. Natürlich hatte ich im Vorfeld schon viel von dem Rennen in Arnstadt gehört, aber ich wollte mir unbedingt ein eigenes Bild machen. Ich war an dem Wochenende zusammen mit drei befreundeten Bikern in Arnstadt und bin mit der Erwartung angekommen ein Wochenende mit meinen Kumpels zu verbringen und Radrennen zu fahren.
RSV: Für Stefan Danowski sind, laut seinem Blog, „Die Bewegungswelten in Arnstadt […] keine Alternative, sondern alternativlos im Osten.“ Wirst du auch zum Wiederholungstäter?
Antwort: In meinem Rennkalender ist vom 25.-27.09.2015 schon ein fettes Kreuz drin. Also definitiv JA!
RSV: Was war Dein ganz persönliches Highlight bei der 2014er Austragung?
Antwort: Das war natürlich der Sieg in meiner AK auf der 70km Runde am Sonntag. Ein tolles Erlebnis, vor allem weil es das erste Rennen war, was ich bisher gewinnen konnte.
RSV: Damit hattest du dir den Ausblick vom goldenen Balkon des Bürgermeisters bei der Siegerehrung auch redlich verdient! Gibt es noch ein abschließendes Statement Deinerseits?
Antwort: Oh ja, das war echt ein toller Moment, vor allem weil ich damit absolut nicht gerechnet hatte. Aber das war nur das berühmte Sahnehäubchen. Für mich war der Besuch bei den bewegungsWELTEN vor allem ein tolles Erlebnis, weil alles geboten wird was das Mountainbiken zu meiner Leidenschaft macht. Das sollte auch der Anreiz für andere Biker sein es auszuprobieren.
RSV: Danke dass du uns zur Verfügung gestanden hast! Wir wünschen dir eine erfolgreiche Saison und freuen uns auf ein Wiedersehen in Arnstadt.

(Das Interview führte Stefan Röder – stellv. Vorsitzender des RSV Adler Arnstadt e.V.)

Tag des Fahrrades – Kreisjugendspiele MTB

1Am Samstag, 13.Juni 2015 fand im Rahmen des alljährlichen Schlossfestes der vom RSV „Adler“ Arnstadt organisierte Tag des Fahrrades statt. Hierfür wurde im Stadtpark auf der Wiese zwischen Theater und Neideckruine ein Infostand mit einem Parcours aufgebaut und den ganzen Nachmittag betreut. Ziel dieser Promo-Veranstaltung war es Nachwuchs für den Verein zu generieren und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass Radbeherrschung, neben der körperlichen Fitness, das A & O im Radsport sind. Dies konnte der Nachwuchs auch gleich bei den 3 Disziplinen der Kreisjugendspiele im Mountainbike beweisen. Neben dem 2Geschicklichkeitsfahren und dem berühmt berüchtigten Fahrrad-Limbo, galt es auf einer abgesteckten Runde schnellstmöglich wieder im Ziel anzukommen. Die Wetterprognosen verhießen Unwetter in den Nachmittagsstunden, aber zum Mountainbiken gibt es ja bekanntlich nur falsche Kleidung. Die Sportler haben sich auch dieses Jahr nichts geschenkt und um ihre Rundenzeit gekämpft. Die Wiese zwischen Theatercafe und Neideckturm wurde zur Rennstrecke. In den drei Disziplinen Zeitfahren, Geschicklichkeit und Limbo wurden jeweils die besten drei ermittelt. Bis 17 Jahre durfte man alt sein, um bei den 3Kreisjugendspielen gewertet zu werden. Um 15.00   Uhr wurde das Zeitfahren gestartet und die ersten Plätze drängten sich in wenige Sekunden Abstand. So blieb es bis zum Schluss spannend und bis auf einen kleinen Schauer war das Wetter auch gnädig. Nach der Siegerehrung um 17.00Uhr haben die jungen Sportler, mit einer Bratwurst, den Tag nochmal Revue passieren lassen. Im September steht nicht nur für die Nachwuchsklassen das nächste Highlight im Kalender. Am 26.09.2015 können sich die Kids und Jugendlichen beim cross-country im Rahmen der „bewegungsWELTEN mountainbiking“ beweisen und im nationalen Starterfeld um Platzierungen kämpfen. Wer hierfür gerne unter fachlicher Anleitung trainieren möchte, ist zu den Trainingszeiten des RSV „Adler“ Arnstadts gerne eingeladen.

 

 

Aprilwetter zum Start der Freiluftsaison – uns doch egal!

20150402_101508Seitdem die junge Garde das Ruder im RSV übernommen hat, blüht das Vereinsleben (nicht nur mit dem Frühling zusammen) wieder auf. Mittlerweile blicken wir hier auch schon auf eine kleine aber feine Tradition zurück. Neben dem „Arnstädter Trail-Herbst“ und der „Heiligen Tour“, findet jährlich zum Karfreitag zumeist die erste gemeinsame Ausfahrt des Jahres statt. Aufgrund der relativ früh gelegenen Osterfeiertage stellte die Karfreitags-MTB-Tour am 03.04.2015 den Start in die Freiluftsaison im Vereinsleben dar. Da der April für seine Wetterkapriolen bekannt ist, durften wir die Tage zuvor spekulieren, ob lieber die Langlaufskier, Laufschuhe oder doch die MTB’s am besagten Termin bewegt werden können. So zeigt das nebenstehende Bild eine Aufnahme des Treffpunktes am Gründonnerstag, 24 Stunden vor dem Tourstart. Zum Glück strahlte tags drauf die Sonne und wir konnten planmäßig den Saisonbeginn zelebrieren.

Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich insgesamt 15 Biker und Bikerinnen auf dem Arnstädter Marktplatz. In 3 unterschiedlichen Leistungsgruppen (zügig-ambitioniert; sportlich-moderat & gemütlich-unterhaltsam) starteten wir in teilweise verschiedene Richtungen. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrtzeit trafen sich alle 3 Gruppen an der Ziegenkäserei in Dosdorf wieder. Hier bestand die Möglichkeit 20150403_114246sich kurz über die unterschiedlichen Bodenverhältnisse auszutauschen und evtl. die Leistungsgruppe zu wechseln, um seinem Fitnessniveau gerecht zu werden. Danach galt es wiederum für 1,5 Stunden in den Gruppen das Frühlingserwachen der schönen Natur rund um Arnstadt zu entdecken, bevor wir uns wieder gemeinsam um 13:00 Uhr auf dem Marktplatz in Arnstadt eingefunden haben. Nach einem kurzen Plausch trennten sich die Wege entweder zum gemeinsamen Mittagessen, ins familiäre Osterleben oder zu einer kleinen Extrarunde. Und da Traditionen gepflegt sein wollen, wird es in 2016 eine Neuauflage geben.

Schattenspiele im Blickwinkel der Betrachtungsweise

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Eines von diesen berühmt berüchtigten, welches seine Schatten in beide Richtungen wirft.

Im Winter lässt es sich bekanntlich schlecht Radfahren. Deshalb nutzen wir DSC_2226allwöchentlich das Freitagstraining um in der Turnhalle am Rabenhold Geschicklichkeit, Kraft aber auch spielerische Ausdauer zu schulen. Diese Trainingseinheit hat keine Altersbegrenzung, sondern steht jedem Vereinsmitglied offen. Jung und Alt schwitzen gemeinsam und haben Spaß dabei. Da in der Faschingszeit die Halle wegen diverser Veranstaltungen gesperrt ist, haben wir unser Training kurzerhand nach draußen in den Schnee verlegt. Die Schattenspiele nahmen somit ihren Lauf. Bewaffnet mit Schlitten, Stirnlampen und dicken Wintersachen ging es in den Abendstunden auf nach Oberhof. Dort konnten wir ca. 2 Stunden die Golfwiese auf diversen Abfahrten unsicher machen. Die Gemeinsamkeit zum Mountainbiken ließ sich schnell rausfinden. Wer bergab Spaß haben will, muss sich und sein Gefährt auch wieder den Hang hinauf schleppen. Groß und Klein hatten eine Menge Spaß, sodass eine Wiederholung keinesfalls ausgeschlossen ist.

bearbeitetAm darauffolgenden Sonntag war wir vom Amt Wachsenburg zu einer kleinen Feierstunde zur Ehren von Marcel Kittel eingeladen worden. In Ichtershausen bekam das Sportzentrum einen neuen Namen verliehen und darf sich nun mit dem mehrfachen Tour-de-France-Etappensieger schmücken, oder vielleicht auch anders herum. Marcel wuchs in Ichtershausen auf und seine Eltern, sowie unser Vereinssponsor Kittel-Trans sind immer noch dort verwurzelt. Bei solchen Feierlichkeiten nutzen wir zumeist die Chance den Kontakt zu Marcel nicht abreißen zu lassen. Nachdem unser Vereinsvice Stefan ein paar wenige Worte des Dankes an Publikum und Namenspaten gerichtet hatte, überreichte er Marcel einen Freistartgutschein für die „bewegungsWELTEN mountainbiking 2015“. Sollte es sich zeitlich einrichten lassen wird Marcel dieses Geschenk gerne einlösen, auch wenn er befürchtet dass ihm so spät in der Saison die Mountainbiker bergauf das Hinterrad zeigen werden. Was zu beweisen wäre… Somit werfen manche Ereignisse ihre Schatten voraus!